Die Henkerstochter Taschenbuch – 13. März 2008 Oliver Pötzsch Ullstein Taschenbuch 3548268528 Belletristik
Die Henkerstochter Taschenbuch – 13. März 2008 Oliver Pötzsch Ullstein Taschenbuch 3548268528 Belletristik
Die Henkerstochter Taschenbuch – 13. März 2008 Oliver Pötzsch Ullstein Taschenbuch 3548268528 Belletristik
Die Henkerstochter Taschenbuch – 13. März 2008 Oliver Pötzsch Ullstein Taschenbuch 3548268528 Belletristik

Die Henkerstochter Taschenbuch – 13. März 2008 Oliver Pötzsch Ullstein Taschenbuch 3548268528 Belletristik

  • Kundenbewertungen(3)
€7.01*Verkaufspreis
Menge

Zur Wunschliste hinzufügen


Über den Autor und weitere Mitwirkende

Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der "Henkerstochter"-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.



Kundenbewertungen(3)

  • Nannis Welt
  • 29. Juli 2016
  • Die Beschreibung konzentriert sich auf alle B\u00e4nde der Reihe, deswegen erspare ich mir einzelne Kurzbeschreibungen. Eher baue ich diese in die allgemeine Bewertung mit ein.

    Band 1 Die Henkerstochter (516 Seiten)
    Band 2 Die Henkerstochter und der schwarze M\u00f6nch (532 Seiten)
    Band 3 Die Henkerstochter und der K\u00f6nig der Bettler (596 Seiten)
    Band 4 Der Hexer und die Henkerstochter (619 Seiten)
    Band 5 Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg (720 Seiten)
    Band 6 Die Henkerstochter und das Spiel des Todes (656 Seiten)

    Die Charaktere der Familie Kuisl sind nachweisliche Vorfahren des Autors, also durchaus Protagonisten mit historischem Charakter auch, wenn die Geschichten fiktiv sind. Dennoch finden sich in jedem einzelnen Band damalige Gepflogenheiten, Mythen und Lebensumst\u00e4nde wieder.

    Der Henker, Jakob Kuisl: Tritt das Erbe seines Vaters in Schongau als Henker an, nachdem er vom Krieg als Soldat zur\u00fcckgekehrt ist. Als Henker ist er nicht nur f\u00fcr das R\u00e4dern, H\u00e4ngen und K\u00f6pfen und die peinliche Befragung der Beschuldigten zust\u00e4ndig, sondern besitzt auch die Gabe der Heilung von Krankheiten und Wunden. Eine Henkersfamilie galt als Ehrlose. Und so m\u00fcssen sich alle Familienmitglieder immer wieder aufs Neue behaupten. Jakob ist ein brummeliger aber durchaus sympathischer Mann, dem der Job des Henkers durchaus nicht leicht f\u00e4llt. Warum sonst, braucht es ein gr\u00f6\u00dferes Bes\u00e4ufnis vor seinen Vollstreckungen? Seine Frau Anna Kuisl ist ihm in solchen Zeiten eine gro\u00dfe St\u00fctze und f\u00fchrt ihren Gatten so gut wie es geht wieder ins aktuelle Geschehen zur\u00fcck. Nicht immer ist Jakob von der Schuld der Gepeinigten \u00fcberzeugt. Hat die Hebamme wirklich die kleinen Buben und M\u00e4dchen auf bestialische Weise umgebracht, weil sie eine Hexe ist? Wer hat den Pfarrer in der Lorenzkirche vergiftet und was hat ein Templerschatz damit zu tun? Wer hat Jakobs Schwester und dessen Schwager auf dem Gewissen? Was hat es mit den unheimlichen Automaten auf sich, die Frater Vrigilius erschaffen hat? Und treibt in Bamberg, dem Wohnort Jakob Kuisls Bruder wirklich ein Werwolf sein Unwesen? Warum werden in Oberammergau bei den Proben zu den Passionsspielen zu Pfingsten Hauptdarsteller ermordet?

    Zusammen mit seiner selbstbewussten und der typischen Kusil-Sturheit geborenen erwachsenen Tochter Magdalena, die es als Tochter eines Scharfrichters nie leicht hat und ihrer gro\u00dfen Liebe, dem Medicus Simon Fronwieser, stolpert Jakob von einem Kriminalfall zum N\u00e4chsten. Immer den Aberglauben und die Politik sowie der Macht der Kirche der damaligen Zeit im Nacken! Doch mit Hilfe seiner beiden Begleiter, dem zwar tollpatschigen, eitlen Simon, der durchaus ein schlauer Fuchs sein kann, wenn es drauf ankommt und auch seiner Tochter, die sich durch Nichts und Niemandem in ihrem Vorhaben aufhalten l\u00e4sst, gelingt ihm doch immer wieder die Aufkl\u00e4rung der sehr gut gesponnenen F\u00e4lle. Magdalene hat zudem noch zwei weitere Geschwister. Die Zwillinge Barbara und Georg.

    Die Charaktere wachsen Einem schnell ans Herz. Man verfolgt von Buch zu Buch gerne die pers\u00f6nlichen Entwicklungen. Der Autor schafft es, eine spannende Atmosph\u00e4re auf zu bauen und diese auch zu erhalten. Am meisten beeindruckt bin ich von der guten Recherchearbeit von Oliver P\u00f6tzsch. Man lernt das damalige Leben authentisch kennen und lernt viel Geschichtliches \u00fcber die einzelnen Orte des Geschehens. Die Geschichten sind so umfangreich gestaltet, dass man immer wieder neue \u00dcberraschungen erlebt. Wer dann noch Ambitionen zur damaligen Medizin hat, wird voll auf seine Kosten kommen. Ein tolles Lesevergn\u00fcgen, dass ich allen Freunden historischer Romane nur ans Herz legen kann.
  • Argo
  • 29. Juli 2017
  • Die Geschichte der Henkersfamilie Kuisl im mittelalterlichen Schongau ist spannend geschrieben. Der Autor hat offenbar aus seiner weit zur\u00fcck reichenden Familienhistorie einige geschichtlich verb\u00fcrgte Eckpfeiler mit g\u00e4ngigen Kriminalroman-Elementen verkn\u00fcpft. Das ist ganz gut gelungen.
    Mich fasziniert insbesondere die gut dargestellte Denkweise der Menschen im sp\u00e4ten Mittelalter, die eigentlich schon nicht mehr wirklich an Hexerei und dergleichen glauben, die Hilfe von Kr\u00e4uterkundigen, Hebammen und \
  • Andre
  • 14. April 2017
  • Habe das Buch innerhalb k\u00fcrzester Zeit f\u00f6rmlich aufgesogen. Der Autor Oliver P\u00f6tzsch beschreibt die Geschichte des Henkers Jakob Kuisl und seines Freundes Simon sehr fl\u00fcssig. Die Schilderungen sind genau so getroffen, dass stets genug Platz f\u00fcr die eigene Fantasie bleibt, was diese Geschichte meines Erachtens sehr lebendig macht. Zu keinem Zeitpunkt kam Langeweile auf. Dieses Buch macht definitiv Lust auf Mehr! Ich kann das Werk jedem der sich f\u00fcr das Mittelalter interessiert sehr ans Herz legen!